Der erste Beitrag

Der erste Beitrag für einen Blog ist wohl immer der schwerste. Denn schliesslich steht man nicht nur vor der Herausforderung, einen halbwegs guten Eindruck zu hinterlassen, sondern es kommt die „Angst vor dem leeren Blatt“ (bzw. Blog) hinzu – eine ganz weisse Fläche, die man mit Worten füllen soll.

 

Vielleicht ist es nicht allzu kreativ, aber ich nutze einfach den ersten Beitrag, um so die Basics darzulegen. Wer bin ich, was will ich etc.

 

Also ich – Auslandsösterreicherin in Zürich, in den späten 20ern, leicht chaotisch, schreibt nicht ungerne, daher ein: Warum nicht bloggen? Vor allem, weil ich schon so vielen Leuten Tipps gegeben habe, wie man einfacher glutenfrei durch den Alltag kommt.

 

Das „Warum nicht bloggen?“ beruht neben einer Affinität für Sprache auch auf einem anderen Grund: Als vor etwa 1.5 Jahren feststand, dass ich glutenhaltige Sachen ab sofort vom Speiseplan streichen muss, war es erst so ein „Okay….“, das dann zu einem „Och nö….“ und dann zu einem „WTF?“ wurde.

 

Das anfängliche Wissen, dass es nicht lustig werden würde, umfasste nämlich nur das Wissen, dass man für Brot und Pasta auf so Dinge wie glutenfreies Brot und glutenfreie Pasta umsteigen müsse. Dann kam ein „Äh, so manche Ersatzprodukte sind vielleicht nicht soooo gut“, gepaart mit einem „Auswärts essen wird zur Herausforderung“, bis es schlussendlich ein „DA ist auch Gluten enthalten? Das kann ja nicht euer Ernst sein“ wurde.

 

Denn klar, Brot enthält Gluten. Bier, wenn man es genauer überlegt, natürlich auch. Aber was um alles in der Welt macht Gluten auf Pommes Frites? Und warum bitte enthält Mars Gluten, während Snickers glutenfrei ist?

 

Fragen über Fragen, auf die ich auch bis heute keine Antwort gefunden habe. Dafür habe ich viele Erfahrungen gemacht.

 

Und hier kommen wir endlich zu dem, worum es eigentlich gehen sollte – dem Blog. Ich möchte gerne die Erfahrungen, die ich in den letzten Monaten gemacht habe und die ich in den kommenden Monaten und Jahren machen werde, teilen. Warum? Weil es oft einfacher ist, nicht alles selbst probieren zu müssen, sondern auf bereits schon gemachte Erfahrungen zurückgreifen zu können, um sich Tipps und Tricks zu holen.

 

Ausgangspunkt für all das ist Zürich. Warum? Ganz einfach – hier lebe ich. Und im Unterschied zu vielen EU-Ländern gibt es hier keine Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln. Soll heissen – man vermisst die hübschen Buchstaben und Ziffern auf sehr vielen Speisekarten; und erhält auch auf Nachfrage hin nicht immer wirklich Auskunft. Doch Auslandserfahrungen werden sicher auch Teil sein. Schliesslich ist man hier gut vernetzt und Tipps für den Urlaub oder den Wochenend-Shoppingtrip sind auch nie schlecht.

Was bleibt noch zu sagen? Viel mehr als „Viel Spass beim Lesen“ und „Über Tipps und Hinweise, Anregungen, Wünsche, whatever freue ich mich“ fällt mir nicht ein.

Also: Enjoy!