Buchweizen


Auch wenn das Wort Buchweizen es nicht vermuten lässt – Buchweizen hat nichts mit Weizen zu tun, ist glutenfrei und ist auch gar kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs (wie etwa auch Rhabarber). Das «-weizen» im Namen rührt eher daher, dass er ähnlich wie Weizen eingesetzt werden kann, also zum Backen, zur Produktion von Pasta etc.


Doch auch, wenn Buchweizen glutenfrei ist, muss man vorsichtig sein, eben da er anfällig für Kontamination ist. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Buchweizenanbau keine grosse Rolle spielt und es somit keine eigene Industrie gibt, die nur Buchweizen verarbeitet. Somit kann es im Verarbeitungsprozess zu Kontakt mit anderen, glutenhaltigen Getreidesorten kommen.

 

Buchweizenmehl, so nicht als glutenfrei gekennzeichnet, sollte gemieden werden, eben da das Kontaminationsrisiko hoch ist (nicht zuletzt da das Buchweizenmehl dann nicht auf separaten, glutenfreien Mühlen gemahlen wird).

 

Glücklicherweise gibt es aber schon genügend glutenfrei zertifizierte Mehle sowie Produkte aus Buchweizen, die absolut Zöli-tauglich und lecker sind.

 

Ob man nun daraus Galettes backen, Heidensterz kochen oder Küchlein machen will, Buchweizen ist unglaublich vielseitig einsetzbar und sicherlich eines der Mehle, welches für uns Zölis aufgrund seiner Vielseitigkeit am spannendsten ist. 


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