Starbene - Senza Glutine


Starbene ist eine kleine Kette von Bäckereien, welche sich an verschiedenen Orten in Italien findet. Unter anderem gibt es eine Filiale in einer kleinen Seitengasse im Zentrum von Florenz, in der Nähe der Uffizien.

 

Schon am Eingang findet sich der Hinweis «senza glutine» und im Shop selbst wird man auch darauf hingewiesen, dass sämtliche Waren glutenfrei sind. Und dieser Hinweise bedarf es auch, denn es scheint alles zu schön, um wahr zu sein. Eine Bäckerei mit einer schier unendlichen Auswahl an verschiedenen Produkte. Donuts, Blätterteig-Kreationen, Croissants, Apfelstrudel, Brandteig-Gebäck, Pizza, Foccaccia und so weiter. Und wirklich alles glutenfrei! Noch dazu kann man ein paar «abgepackte» Produkte und Tiefkühlwaren kaufen. Ebenfalls – alles glutenfrei.

Nach ein paar Sekunden des Staunens realisiert man dann: Es ist wahr und kein Traum. Man befindet sich hier ernsthaft in einer rein glutenfreien Bäckerei, umringt und Köstlichkeiten – und hat die Qual der Wahl.

 

An salzigen Dingen habe ich bislang Pizza (auch Calzone), Foccaccia und so keine Apéro-Häppchen probiert. Ob nun Hefeteig, Pizzateig oder Blätterteig - alles war geschmacklich top. Jedoch empfehle ich, es aufgewärmt zu geniessen (ja, man kann es im Shop wärmen lassen), da der Teig kalt teils ein wenig fest ist. Belag bzw Füllung waren auch immer sehr schmackhaft und so eine Foccaccia to go ist einfach genial. Da die Stückchen nicht so riesig sind, darf es da gerne auch noch eine kleine Calzone dazu sein, um auch wirklich satt zu werden.

 

Was ich von den süssen Dingen empfehlen kann? Nun ja, äh, alles. Besonders toll fand ich jedoch diese gedrehten Dinge mit Vanille-Creme (eben da ich auf Vanille stehe) und auch der Apfelstrudel konnte mich begeistern. Als Wienerin war ich skeptisch, denn an Apfelstrudel habe ich hohe Erwartungen. Doch wenngleich dieser Blätterteig-Strudel sich vom klassischen Apfelstrudel unterscheidet, so war er nicht minder fein. Eigentlich im Gegenteil - es war ein adäquater Apfelstrudel-Ersatz, der zwar eine andere Optik, aber dasselbe Geschmackserlebnis bot.

 

Somit: Wenn man in einer italienischen Stadt ist, in welcher es eine Starbene-Filiale gibt, kann ich nur empfehlen, diese unbedingt aufzusuchen. Egal, ob man dafür einen längeren Weg zurücklegen muss oder nicht. Denn egal, was man dort wählt, es schmeckt einfach herrlich und nicht-glutenfrei. Und man kann auch die kulinarische Seite des italienischen La Dolce Vita ganz uneingeschränkt geniessen.

Vor allem kann ich nur noch einmal betonen - es ist ein unglaublich schönes Einkaufserlebnis. Man kann einfach aus dem Produktsortiment einer Bäckerei auswählen. Ohne nachzufragen, was man essen darf. Ohne Bedenken zu haben, dass es Kontaminationen geben könnte. Einfach ein wunderbares glutenfreies Paradies, das Sicherheit, das Gefühl von Normalität und Genuss vereinigt.


Ihr kennt Starbene - Senza Glutine schon, seid durch den Artikel neugierig geworden oder habt Fragen? Dann ist hier der richtige Ort dafür. Lasst mir doch einfach einen Kommentar da:

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