Cafés


Als Wienerin liebe ich natürlich Kaffeehäuser. Sie waren schon immer wie ein zweites Wohnzimmer für mich. Beziehungsweise der ideale Ort, wenn ich zum Alleine-Sein ein wenig Gesellschaft gebraucht habe. Oder einfach nur einen Ort, um auf jemanden zu warten. Oder jemanden zu treffen. Von Date bis gemütlicher Nachmittag mit der Grossmutter, ein Wiener Kaffeehaus ist für mich einfach der ideale Ort für jegliche soziale Aktivität.

 

Klarerweise beschränkt sich meine Vorliebe für Kaffeehäuser nicht nur aus Wien, sondern ich lebe sie überall dort aus, wo ich hinkomme und ein Café finde.


In einem Café nimmt man in Wien traditionell nicht nur Kaffee, sondern dazu auch eine «Mehlspeise» - für alle Nicht-Österreicher: irgendetwas Süsses. Von Torte bis Croissants, alles fällt unter «Mehlspeise».
Mit dem ganzen «Gluten ist jetzt verboten» ging bei mir natürlich eine «Nie wieder Mehlspeisen in einem Kaffeehaus»-Niedergeschlagenheit einher. Aber andererseits – ich wollte mich nicht zurückhalten lassen, diese Orte weiterhin aufzusuchen. Und musste sehr überrascht und noch viel mehr erfreut feststellen, dass viele ein überraschend gutes oder zumindest überraschend schmackhaftes glutenfreies Angebot haben.

 

Café Landtmann, Wien

Caffè Nero

Café Sacher, Wien

Cafeteria, Nationalpark Skaftafell

Eldsto Art Cafe, Hvollsvöllur

L. Heiner K.u.K. Hofzuckerbäckerei, Wien

Ladurée, Paris

Le Pain Quotidien, Zürich

McCafé, Wien

Panini Durini, Milano


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