Kleiner Luxus

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um seine Küche ein wenig upzugraden. Egal, ob für Dich das «jetzt» ein «kurz nach der Diagnose Zöliakie» oder sonst wann ist. Einfach jetzt. Nicht länger warten, sondern sich das eine oder andere Küchengerät gönnen, das den Alltag leichter und das Leben leckerer macht.


Wenn Du nicht weisst, was Du kaufen sollst, hier meine Tipps:

 

Racletteöfchen
Ich bin stolze Besitzerin und häufig glückliche Benutzerin eines Mini-Racletteöfchens – für zwei Personen. Natürlich ist Raclette lustiger, wenn man es in grosser Runde hat (und dementsprechend mit einem grösseren Raclette-Set), doch so ein Mini-Ding kommt viel häufiger zum Einsatz. Einfach einmal, wenn man am Abend keine Lust zu kochen hat, zu zweit gemütlich ein Raclette machen. Und dieses ist natürlich glutenfrei.

 

Standmixer
Wie in meinem Artikel zu Suppen erwähnt – ich mag Suppen sehr gerne. Und nachdem man irgendwie immer aufpassen muss, auch ja glutenfreie Suppen zu kaufen, geht Selbermachen manchmal einfacher. Einfach Gemüse (und Kartoffel) kochen, in den Standmixer, pürieren und fertig. Eignet sich theoretisch auch super für Smoothies und Ähnliches, wird nur praktisch nie bei mir dafür eingesetzt. Ich bin einfach etwas altmodisch und ziehe immer noch Suppen Smoothies vor….

 

(N)Espresso-Maschine
Eine ordentliche Kaffeemaschine einfach. Kaffee ist natürlich an sich glutenfrei (ausser man greift zu Malz- oder Getreidekaffee) und es gibt keinen Grund, sich mit mittelmässigem Kaffee zufrieden zu geben, wenn es auch besser geht. Das Leben ist einfach zu kurz, um nicht die kleinen Dinge zu geniessen. Und ich kann mich einfach immer an dem Geruch von frischem Kaffee sowie dem Anblick einer perfekten Crema auf meinem Espresso erfreuen.


Fleischfondue-Set
Erstens einmal, weil Fondue einfach immer gut schmeckt. Zweitens einmal, weil es glutenfrei ist, wenn man bei der Wahl der Saucen aufpasst. Und drittens, weil dies ein ideales glutenfreies Gericht ist, das man machen kann, wenn man Gäste hat und einen geselligen Abend wünscht. Und ja, natürlich auch, weil es für Weihnachten oder Silvester quasi Pflicht ist.


Reiskocher
Ich habe keinen, noch keinen. Aber sobald ich eine grössere Küche habe, gibt es einen. Da Reis eine Grund- sowie Lieblingszutat in meiner glutenfreien Küche geworden ist, bietet sich dies natürlich an. Kein Aufpassen mehr auf das kochende Wasser, kein ständiges Auf-die-Uhr-Schauen und dann Hoffen, dass er wirklich schon gekocht ist. Sondern einfach immer perfekt zubereiteter Reis.


Brotbackmaschine
Auch hier: Ich habe keine. Noch keine. Und wahrscheinlich wird auch nicht so schnell eine bei mir einziehen, da ich seit meiner Diagnose nur noch selten Brot esse. Solltet ihr aber zu den Zölis gehören, die weiterhin Freude an Brot haben (für mich persönlich war es einfacher, meine Ernährung umzustellen, als glutenfreies Brot zu essen), dann empfehle ich Euch aber wärmstens eine Brotbackmaschine. Denn diese zaubert nicht nur in nicht allzu langer Zeit frisches glutenfreies Brot, sondern kann auch über Nacht programmiert werden, sodass ihr dann am Morgen mit köstlichem Brötchenduft (und noch warmem Brot) geweckt werdet.

 

Die Liste liesse sich noch beliebig lange fortsetzen. Fazit: Gönnt Euch etwas Schönes! Und eine Investition in Küchengeräte lohnt sich immer, da diese nicht nur Zeit und Nerven sparen (im Idealfall – also bitte achtet auf die Qualität), sondern auch das Essen wieder genussvoller werden lassen. Und gerade wir Zölis müssen darauf achten, dass das Essen nicht mit zu viel Anspannung verbunden wird, sondern weiterhin bleibt, was es sein sollte – ein Genuss für die Sinne.